Rosenheim – Seit inzwischen drei Jahrzehnten pflegen der Landkreis Rosenheim und die Stadt Beer Sheva in Israel eine Partnerschaft. Aktuell hält sich wieder eine Gruppe Jugendlicher in der Region auf. Ihr Aufenthalt begann schon traditionell mit einem Besuch im Landratsamt. Landrat Wolfgang Berthaler hieß die jungen Leute samt ihrer Begleitung willkommen.
Im Herbst will Berthaler mit einer Delegation nach Israel reisen, um in Beer Sheva das 30-jährige Partnerschaftsjubiläum zu feiern. Dort wird der Besuch bereits vorbereitet, teilte Inbal Lev mit, die den Jugendaustausch seit inzwischen 15 Jahren begleitet. Mit einem Strahlen im Gesicht erklärte sie, hierher zu reisen sei wie nach Hause kommen.
Die jungen Gäste aus Beer Sheva sind im Landkreis in Gastfamilien mit gleichaltrigen Jugendlichen untergebracht. Dieses gemeinsame Erleben bringe einen enormen Lerneffekt für beide Seiten, sagte Lev. Wenn sie bereit sind, sich auf andere einzulassen, können sie sehr viel mitnehmen. Die Betreuerin aus Israel lobte zudem das Engagement der Gastfamilien. Es sei nicht leicht, einen Jugendlichen in die eigene Familie zu nehmen. Das sei eine große Ehre.
Über den vielen Regen hierzulande freuten sich die jungen Israelis. Bei ihrer Abreise aus Beer Sheva herrschten dort 40 Grad. 230000 Menschen leben dort. In den vergangenen Jahren hat sich viel getan, vor allem wirtschaftlich. Diese Veränderungen wollen sie der Delegation aus dem Landkreis Rosenheim zeigen, wenn sie im Oktober dort hinreist.
Zum umfangreichen Ausflugsprogramm, das im Rahmen des Jugendaustausches organisiert worden war, gehören unter anderem die Chiemsee-Inseln sowie Besuche im Salzbergwerk in Berchtesgaden, in Salzburg und München. Auch eine Besichtigung des ehemalige Konzentrationslagers in Dachau steht anre