Endstation am Raublinger Bahnhof

30 Afrikaner in Güterzügen versteckt

von Redaktion

35-jähriger Nigerianer in Untersuchungshaft

Raubling – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende im Rahmen der Grenzkontrollen rund 150 Migranten festgestellt. Etwa 30 von ihnen waren in grenzüberschreitenden Güterzügen unterwegs. Ihre lebensgefährliche Reise konnte am Bahnhof in Raubling beendet werden. Sie stammen ursprünglich aus Somalia, Gambia, Guinea und von der Elfenbeinküste. Ein Nigerianer nutzte am Samstag einen Euro-City, der aus Italien kam, für seine unerlaubte Einreise. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand.

Der 35-jährige Nigerianer fiel den Beamten bei einer Kontrolle in den Nachmittagsstunden auf. Er wies sich mit einem nigerianischen Reisepass und italienischen Aufenthaltspapieren aus. Die Beamten stellten jedoch schnell fest, dass die Daten der verschiedenen Dokumente nicht übereinstimmten. Wegen des Verdachts des Ausweismissbrauchs und der unerlaubten Einreise sollte der Nigerianer am Rosenheimer Bahnhof aussteigen. Daran hatte der 35-Jährige aber offenbar kein Interesse und wollte den Euro-City trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen. Als ihn die Bundespolizisten zwangsweise aus dem Zug bringen wollten, widersetzte sich der nigerianische Staatsangehörige. Dabei wurde ein Beamter am Knie verletzt.

Der Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft gegen den Mann an.re

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