Kiefersfelden – Gruselig war die Begegnung, die ein 14-Jähriger gegen 18 Uhr in seinem elterlichen Bauernhaus gemacht hatte: Er entdeckte laut Polizei plötzlich einen fremden Mann im Haus, sprach ihn an und bekam als Antwort nur ein Lachen. Der Mann entfernte sich sofort aus dem in der Ortsmitte gelegenen Anwesen. Detailliert beschrieb der Sohn der Polizei Kiefersfelden den Fremden, sodass sofort nach diesem gefahndet wurde. Aufgrund der guten Beschreibung entdeckten die Beamten den 43-jährigen Gesuchten in der Sebastianikapelle. Er wurde festgenommen. Der polnische Staatsangehörige räumte ein, sich in dem genannten Anwesen aufgehalten zu haben. Verschiedene Umstände deuteten darauf hin, dass der Mann dort eine Straftat begehen wollte. Nachdem er über keinen festen Wohnsitz verfügte, wurde er auf richterliche Entscheidung in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg sucht ihn wegen schweren Diebstahls, und es besteht ein dringender Tatverdacht gegen ihn wegen Opferstockeinbrüchen im Bereich Pegnitz. Der Festgenommene hat kurze grau-melierte Haare, ist 170 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Es ist laut Polizei denkbar, dass der Mann auch in weitere Häuser in der Region eingedrungen ist.