Rosenheim – Für Lungenkranke gibt es am Romed-Klinikum Rosenheim einen Grund zum Aufatmen: Das sogenannte extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) wird nun an der Klinik als neues Behandlungsverfahren angeboten.
Bei einer schweren Lungenschädigung ist oft eine intensivmedizinische Behandlung mit künstlicher Beatmung notwendig. Um den Gasaustausch des betroffenen Organs zu erhöhen, gibt es das neue Verfahren, bei dem das Blut außerhalb des Körpers, ähnlich wie bei einer Dialyse, über ein Schlauchsystem vorübergehend eine „künstliche Lunge“ durchläuft. Professor Stephan Budweiser erläuterte im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus die ECMO-Methode und nach welchen Voraussetzungen sie anzuwenden ist.re