Raubling – Mit der ausgeklappten Fahrmulde stieß ein Lkw gegen die Brücke, die über die Inntal-Autobahn von Raubling nach Nicklheim führt (wir berichteten).
Nun war ein zweiter statischer Gutachter vor Ort und verschaffte sich einen ersten Überblick über den Schadensfall. Die gute Nachricht, die Pressesprecher der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher, zu verkünden hatte: „Wir haben das Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über drei Tonnen Gewicht aufgehoben.“
Die Einengung der Brücke mit Ampelregelung bleibt vorerst bestehen.
Eine genaue Schadenssumme lässt sich bisher nicht ermitteln. Offen ist auch, wann mit der Sanierung der Brücke begonnen wird und wie lange sie dauert. „Es ist bei dem Zusammenprall doch ein erheblicher Schaden entstanden“, so Seebacher, ohne eine konkrete Summe zu nennen. Die Kappen – das sind die Randbalken der Brücke, die nachträglich aufbetoniert und auf das Geländer aufgesetzt werden – sind beschädigt.
Ob die Brücke dann im Zuge der Baumaßnahmen noch komplett gesperrt werden muss, das konnte Seebacher noch nicht sagen. Am Tag würden ihm zufolge immerhin rund 1000 Fahrzeuge über das Bauwerk fahren.
„Für den Verkehr auf der Autobahn besteht aber keine Gefahr.“suh