Von Ruhe keine Spur in Neubeuern

von Redaktion

Bürgermeister Nowak kontert Angriffe

Neubeuern – Bürgermeister Hans Nowak will sich gegen die in seinen Augen unnötigen und unbegründeten Angriffe aus den Reihen des Gemeinderates zur Wehr setzen (wir berichteten). „Rund eine Woche lang war die Gemeindeverwaltung für anderes nahezu blockiert, weil wir allen Kritikpunkten aus dem Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses bis ins Detail nachgehen mussten.“ Darüber habe er sich doch etwas geärgert, sagt der Rathauschef, zumal er meint, dass sich die Dinge mit einem offenen Gespräch hätten bereinigen lassen. Die Vorwürfe „keine Transparenz bei der Kiosksanierung“, „kein Bautagebuch“ und „eigenmächtiges Handeln bei Gebühren“ weist er mit Nachdruck zurück. „Das ist blanker Unsinn.“

Doch Konrad Stuffer, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, und Gemeinderat Martin Fritz legen nach: „Wir haben stichprobenartig geprüft.“ Dabei sei aufgefallen, dass im Jahr 2013 die Gebühreneinnahmen insgesamt im Meldeamt – hier war Nowak damals beschäftigt – im Vergleich zu 2016 wesentlich niedriger waren. „Hat er Wählerstimmen gekauft?“, fragen sie. Für beide steht fest: „Nowak will der König von Neubeuern sein“, sagt Fritz. Und weiter: Nowak habe auch ein „fehlendes Rechtsverständnis“. – „Er ist einfach nicht der Richtige.“ske

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