Übersee – 120 Beamte sind täglich auf dem Festivalgelände im Einsatz, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und Kriminalität zu bekämpfen. Bisher verläuft aus polizeilicher Sicht alles nach Plan. Die Anreise am Mittwoch verlief geordnet und ohne größere Verkehrsstörungen. Bislang seien auch nur sehr wenige handgreifliche Auseinandersetzungen registriert worden. „Angesichts der Tatsache, dass sich über 20000 feiernde, überwiegend junge Leute auf engstem Raum befinden, ein positives Zwischenergebnis“, stellte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim am Freitag fest. Der Polizeieinsatz gilt als einer der größten im südbayerischen Raum. Eine aus Sicht der Polizei zwangsläufige Folge der Tatsache, dass das Festival die größte Musikveranstaltung in der Region ist.
Polizeipräsident Robert Kopp und sein Vertreter und zugleich Leiter der Abteilung Einsatz, Harald Pickert, machten sich am Donnerstagnachmittag vor Ort ein Bild von der Lage. „Bei diesem Einsatz wird die hervorragende Zusammenarbeit aller Dienststellen des Präsidiums und das Engagement unserer Einsatzkräfte besonders deutlich“, sagte Kopp. Im Einsatz sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vieler umliegender Dienststellen, Schleierfahnder sowie Beamte der Verkehrspolizeiinspektionen und der Kripo. Den weitesten Anfahrtsweg hatte ein Beamter aus Mittelwald, der am Festivalgelände Dienst tut. Vizepräsident Harald Pickert betonte, man habe bei der Erstellung des Sicherheitskonzeptes für das Festival auf die über 20-jährige Erfahrung vieler Kollegen mit der Veranstaltung bauen können. Die Sicherheitsmaßnahmen seien in diesem Jahr noch weiter erhöht worden. „Die Errichtung der Videoüberwachung ist ein sehr wichtiger Baustein hierbei“, betonte Pickert.