Tintenfischpilz am Rehleitenkopf entdeckt

von Redaktion

Schwammerlart breitet sich auch hierzulande immer weiter aus

Flintsbach – Einen Exoten hat Stefan Grad am Rehleitenkopf entdeckt. Genauer gesagt handelt es sich um einen sogenannten Tintenfischpilz – und der sieht tatsächlich aus wie die gleichnamige Fischart. Nur schwimmt er nicht im Wasser, sondern macht es sich inzwischen hierzulande im Grünen bequem.

Die OVB-Heimatzeitungen haben den Fund einem Pilzexperten weitergeleitet. Frank Prior ist Vorsitzender der Pilzfreunde e.V. Er bestätigt den Fund, fügt aber hinzu: „Der Pilz ist allerdings nicht mehr so selten wie noch vor ein paar Jahren und breitet sich immer weiter aus.“

Zunächst entsteht ein sogenanntes Hexenei auf dem Waldboden. Das weißgraue Gebilde reißt irgendwann auf, und binnen weniger Stunden breiten sich zwischen vier und sechs Tentakeln über dem Wald- und Wiesenboden aus. Zunächst sind diese weiß, dann rot. Forscher vermuten, dass der Pilz vor 100 Jahren aus Australien und Neuseeland eingeschleppt wurde. Giftig ist er nicht, allerdings ungenießbar. Außerdem rieche er nach Aas, wie Pilzexperte Frank Prior erläutert.suh

Artikel 1 von 11