Landkreis – Der Terroranschlag von Barcelona hat auch Familien aus dem Landkreis in Angst und Schrecken versetzt: Vier Jugendliche befanden sich als Mitglieder einer Reisegruppe vor Ort, als der Lastwagen in die Menge auf der Flaniermeile La Rambla raste und 14 Menschen tötete.
Stundenlang waren die jungen Leute in den Geschäften gefangen, bis sie von der Polizei befreit wurden. Alle blieben körperlich unverletzt, teilt der Kriseninterventionsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Rosenheim, mit. Der Schock sitzt jedoch tief.
Es gab telefonischen Kontakt zu den Angehörigen daheim, die sich große Sorgen um ihre Kinder machten und beim BRK-Kriseninterventionsteam Hilfe suchten. Es beriet die Angehörigen rund um die aktuelle Lage vor Ort, vermittelte Ansprechpartner, erklärte Reaktionen der verängstigten Jugendlichen, um die jetzt in den Familien erfolgende seelische Verarbeitung zu erleichtern, berichtet Horst Henke, Fachdienstleiter psychosoziale Notfallversorgung im BRK Rosenheim.duc