Güterzüge

Bundespolizeikündigt neue Kontrollen an

von Redaktion

Raubling – Die Bundespolizei hat angekündigt, auch künftig auf gezielte Kontrollen von Güterzügen am Raublinger Bahnhof nicht verzichten zu können. Bei entsprechenden Schwerpunktaktionen im August auf der Bahnstrecke zwischen Kiefersfelden und Rosenheim seien bereits rund 50 Migranten auf den Zügen festgestellt worden, die auf diese lebensgefährliche Weise nach Deutschland gelangt waren. Laut Bundespolizei sind die Schwerpunktkontrollen wegen der erheblichen Gefahren für das Leben erforderlich, die den Migranten bei einer Güterzugfahrt drohen. Allein am vergangenen Donnerstag konnte die lebensgefährliche Reise von 30 Afrikanern auf nur einem Zug am Bahnhof in Raubling beendet werden. Die hauptsächlich aus Nigeria, Somalia und Guinea stammenden Migranten hatten sich unter Sattelaufliegern und in aufgeschlitzten Planenanhängern versteckt (wir berichteten). Die Schwerpunktaktion wird eng mit den Behörden an den Abfahrtsorten und den jeweiligen Verkehrsunternehmen abgestimmt. Aus Sicherheitsgründen muss die Bahnstrecke für die Dauer der einzelnen Kontrollen gesperrt werden. Aus diesem Grund lassen sich Auswirkungen auf den Personenverkehr nicht vermeiden. Zur Unterstützung der Maßnahmen wird voraussichtlich auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen. Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung angesichts der Folgen für den Zugverkehr und der durch den Flugbetrieb bedingten Geräuschentwicklung um Verständnis. Weitere Informationen erhalten Pendler und Anwohner über den Twitterkanal der Bundespolizei in Bayern.

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