Wiesn-StreiflichteR

von Redaktion

Tommy Zandali ist in der Bierbichler-Hütte für die Bar verantwortlich: Gleich vier Tragerl Getränke auf einmal schleppt er in der Fischbraterei im Schnitt pro Viertelstunde in die Gaststube über die Treppe nach oben. Schmerzen in der Schulter hat er dabei übrigens noch nicht bekommen: „Ich bin das ja schon gewöhnt.“ Foto stuffer

„Ja, da verreckst“, macht der Franzl große Augen, als die Resi im Flötzinger-Biergarten mit ihrem Freund daherstolziert. „I brich zamm“, sagt er zum Hias, „de Resi hod vielleicht vui Hoiz vor da Hüttn. Awa wenn i ihra jetz scheene Augn mach, dann schpuid sie bloß wieder de beleidigte Leberwurscht. Und wenn des Vakloghafal ihram Gschamstara steckt, dass i’s ohimmen dua, dann wead dea Voipfostn aa no fuchsdeifeswuid – und scho is da Watschnbaam umgfoin.“ Ein Tischnachbar aus England wollte vom Hias sogleich wissen, was der Franzl denn gesagt habe – und weil die Wiesn und der Redaktionsigel Ignaz weltoffen sind, wartete der Igel nach der dritten Mass


mit einer gestochenen Übersetzung auf: „Yes, there you die“, hod er gsogt, „he breaks together. The Resi maybe has a lot of wood before the cottage. But if he makes her beautiful eyes now, than she only plays the offended liver sausage again. And if the sue-pot sticks to her lovehaver, that I’m heavening her on, than the sparrowbrain gets foxdevilswild – and yet the ear-coward-tree has fallen down.“

„Host mi, or do you only unterstand railstation“, lachte der Hias zum Schluss – und gab dem Tischnachbarn aus Leberbad (Liverpool) noch Spicycastle (Würzburg) und The Top of the Train (die Zugspitze) als Ausflugstipps mit auf den Weg. ls

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