Rosenheim – Obwohl sich das Wetter durchwachsen zeigte, war das Festgelände am Donnerstag ab dem späten Nachmittag gut besucht. Viele Familien mit Kindern nutzten die nicht ganz so hochsommerlichen Temperaturen für einen Wiesn-Rundgang. Mit dem einsetzenden Regen waren die Gassen am Abend wie leergefegt und die Bierhallen dafür recht gut gefüllt.
„Gut gefüllt“ waren offensichtlich auch zwei Männer aus Rosenheim, die dem leidigen Thema Wildbieseln wieder alle Ehre verschafften. Trotz eines starken Besucherstroms ließ es ein 54-Jähriger direkt am Haupteingang laufen. Ein 68-jähriger Wiesn- besucher erleichterte sich neben zwei freien im Umfeld der Festwiese aufgestellten Toilettenanlagen. Beide erwartet ein Bußgeldbescheid.
Den Heimweg von der Wiesn hatte sich ein 50-jähriger Tiroler sicher anders vorgestellt. Zunächst parkte der Mann sein Motorrad direkt am Haupteingang im Haltverbot, anschließend wollte er mit über 1,4 Promille Alkohol im Blut in Richtung Landesgrenze steuern. „A schware Partie“ ist es schon mit der Rosenheimer Polizei, da die Heimfahrt selbstverständlich unterbunden wurde und der Mann auch noch die Anfahrt für den bestellten Abschlepper bezahlen musste.
Drei Streithanseln „belohnten“ sich kurz vor Wiesnschluss schließlich noch mit einem Herbstfest-Verbot. Die jungen Männer aus Rosenheim waren sich aus irgendeinem Grund uneinig und schlugen bis zum Eintreffen des Sicherheitsdienstes aufeinander ein. Im Wachzimmer der Wiesnwache wurde von der Polizei eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen. re