Zum Finale purzeln die Promille-Rekorde

von Redaktion

Wiesnblaulicht der Polizei: Gute Manieren an der Landesgrenze zurückgelassen

Rosenheim – Auch am letzten Wiesnwochenende zahlte sich die starke Polizeipräsenz rund um das Festgelände aus. Konsequent wurden zahlreiche stark alkoholisierte Störenfriede und Randalierer von den friedlichen Festbesuchern getrennt und die Lage beruhigt.

Völlig außer Rand und Band war ein 21-jähriger Asylbewerber, der grundlos auf Besucher einzuschlagen versuchte. Der junge Mann fuchtelte wild mit seinen Händen umher und gab auf Nachfrage an, er sei Bodyguard und hätte einen Auftrag. Hierbei staunten die Beamten der Wiesnwache nicht schlecht, als der Alkomat einen Wert von 4,42 Promille anzeigte. Der Mann kam in Gewahrsam.

Wild urinierend wurde ein 24-jähriger Tiroler angesprochen, der offenbar seine Manieren an der Landesgrenze abgegeben hatte. Der junge Österreicher verrichtete seine Notdurft vor allen Besuchern mitten auf dem Festgelände und zeigte sich absolut uneinsichtig. Mit 2,2 Promille sowie einer Anzeige war auch dieser Abend beendet.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 2Uhr in der Kaiserstraße zu einem Streit wegen eines Taxis. Ein 24-jähriger Aiblinger riss plötzlich die Türe des Fahrzeuges auf und schlug auf zwei Fahrgäste ein. Der wegen Körperverletzung beschuldigte Täter wurde festgenommen.

Einen erhöhten Klärungsbedarf dürfte es zwischen zwei Teenagern und ihren Eltern geben, nachdem die beiden 17-Jährigen mit 2,2 und 1,6 Promille von der Wiesnwache aufgegriffen wurden. Beide Mädchen kamen ins Wachbüro und wurden von den Eltern abgeholt.

Das „Maß“ voll hatte ein Innsbrucker (31), der mit drei Promille regelrecht um eine Übernachtungsmöglichkeit unter staatlicher Aufsicht bettelte. Zunächst fiel der Tiroler mehrfach negativ im Flötzinger-Zelt auf und wurde vom Sicherheitsdienst ermahnt. Auf die freundlichen Worte folgten ein Wiesnverbot sowie eine Begleitung nach draußen. Kurz darauf war der Österreicher wieder auf dem Gelände, völlig desorientiert und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Letztlich half nur eine Gewahrsamnahme.

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