„Nachspiel“ in der AfD

von Redaktion

Heftiger Streit zwischen Müller und Winhart

Rosenheim – Heftiger Streit innerhalb der AfD: Weil der Traunsteiner Bundestagskandidat Hans-Jörg Müller nach der Kundgebung gegen den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Demonstrationszug zum Max-Josefs-Platz angeführt hatte (wir berichteten), distanzierte sich nun der Rosenheimer Kandidat Andreas Winhart von seinem Parteikollegen.

„Das wird ein Nachspiel haben. Er hat sich dazu hinreißen lassen“, sagte Winhart gegenüber rosenheim24. Dafür bekomme er nun „Gegenwind in seiner Partei, auch vom Kreisverband“. So dürfe Müller erst mal nicht mehr in Rosenheim auftreten.

Müller hingegen äußerte sich überrascht. Er räumte gegenüber rosenheim24 zwar ein, dass es über die Rosenheimer Ereignisse einen regen Schriftverkehr in der Partei gäbe. „Dass Herr Winhart dieses nun öffentlich macht, ist aber höchst interessant“, kommentierte Müller die Vorwürfe. Dass er sich den Protesten angeschlossen habe, erklärte Müller damit, dass er nicht über die Auflagen der AfD-Kundgebung informiert worden sei und schob den Schwarzen Peter Winhart zu: „Wenn man Probleme damit hat, sich zu artikulieren und im Vorfeld ordentlich zu kommunizieren, ist das nicht meine Schuld.“ re

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