Flüchtlinge springen von Güterzug

Bahnstrecke circa zwei Stunden lang gesperrt

von Redaktion

Erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr – Polizeihubschrauber im Einsatz

Rosenheim/Grafing – Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr in der Region hatte am Freitag gestern eine Streckensperrung zwischen Grafing und München-Ost. Circa ab 10.30 Uhr war die Hauptstrecke rund zwei Stunden lang nicht befahrbar – zum Leidwesen einiger Hundert Fahrgäste. Matthias Knott, Pressesprecher der Bundespolizei in München, sagte, zehn Migranten seien bei Kirchseeon von einem Güterzug gesprungen und in das Gleis gelaufen. Daraufhin ließ die Deutsche Bahn (DB) die Strecke sperren.

Nach Angaben eines Bahnsprechers waren die Personen auf dem aus Italien kommenden Zug eingereist und sprangen bei einem Signalhalt von den Waggons. Auch ein Hubschrauber war zur Fahndung im Einsatz. Die Polizei nahm die Menschen in Gewahrsam und war aber bis in den Nachmittag hinein auf der Suche nach weiteren Migranten im näheren Umfeld. Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn, bestätigte, dass es auch beim Meridian, der auf dieser Strecke den Nahverkehr in der Region abdeckt, zu starken Behinderungen gekommen ist. Vereinzelte Verbindungen wurden über Holzkirchen umgeleitet. Auch der DB-Fernverkehr und die S-Bahn waren betroffen. aez

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