Rosenheim – Im Rahmen einer Schwerpunktaktion gingen Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in den vergangenen Wochen gezielt gegen sogenannte „Rettungsgassenverweigerer“ vor. Eingebunden waren die fünf Dienststellen der Autobahnpolizeien im Präsidiumsbereich – Weilheim, Holzkirchen, Rosenheim, Traunstein und Mühldorf.
Insgesamt 85 Verkehrsteilnehmer, die trotz Stau keine Rettungsgasse gebildet oder nicht freigehalten haben, mussten ein Bußgeld von jeweils 20 Euro berappen. Zwei besonders dreiste Autofahrer wurden von der Polizei angezeigt. Sie hatten die Rettungsgasse genutzt, um schneller voranzukommen, und fuhren Einsatzfahrzeugen einfach hinterher. Positiv hob die Polizei allerdings hervor, dass das Bilden einer Rettungsgasse an manchen Tagen auch sehr gut funktioniert habe. Polizeipräsident Robert Kopp appellierte an die Autofahrer, sich vorbildlich zu verhalten.tt