Traunstein – Frischgebackene Gesellinnen und Gesellen im Maler- und Lackiererhandwerk sprach kürzlich die Maler- und Lackiererinnung für den Landkreis Traunstein im Rahmen einer Feierstunde im Gasthof Jobst in Rettenbach frei. Kreishandwerksmeister Gerhard Kotter betonte in seiner Rede, dass die jungen Handwerker in ihrer eigenen beruflichen Entwicklung mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung eine wichtige Hürde genommen hätten. „Sie haben Ihre Prüfung abgelegt, die aus Ihnen einen gestandenen Fachmann macht“, so Kotter. Der altbekannte Spruch „Handwerk hat goldenen Boden“ sei ein Satz, der gerade auch in der heutigen Zeit gelte. Handwerker seien in der Gesellschaft anerkannt, respektiert und wegen eines zunehmenden Fachkräftemangels sehr gefragt. „Macht eurem Handwerk stets Ehre“, appellierte Kotter an die erfolgreichen Prüflinge.
21 Maler und Lackierer in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung, darunter eine Teilnehmerin, waren angetreten und hatten die Prüfung ausnahmslos erfolgreich abgelegt. Der Notenschnitt aus Theorie und Praxis lag bei 3,21. Prüfungsbeste wurden Sebastian Sailer vom Ausbildungsbetrieb Hanisch in Siegsdorf und Marcel Aronik, der beim Diakonischen Werk in Rosenheim ausgebildet wurde.
Ebenfalls 21 Teilnehmer traten bei den Fahrzeuglackierern zur Prüfung an, darunter vier Frauen. 17 haben die Prüfung bestanden. Der Notendurchschnitt lag hier bei 3,60. Patricia Schmerbeck von der Firma Reisinger in Wasserburg und Sandra Köhnlein vom Ausbildungsbetrieb Hans Köhnlein in Kirchdorf sind die erfolgreichsten Lackierergesellen. Fünf Malerfachwerker, darunter zwei Frauen, bestanden ebenfalls die Prüfung. Der Notenschnitt lag in diesem Bereich bei 3,10. Prüfungsbester wurde Alban Begiri vom Diakonischen Werk in Rosenheim. Auch zwei Bauten- und Objektbeschichter konnten sich über den Gesellenbrief freuen.wz