Nach Schliessung der Geburtshilfe in Bad Aibling
Auch in Wasserburg wird es eng
Ultraschall-Diagnostik bei Schwangeren gehört am Wasserburger Krankenhaus zur Palette der Routineuntersuchungen. In einem Offenen Brief betonen die Hebammen, die Geburtshilfe nicht mehr im bisherigen Maß garantieren zu können, wenn die neue Vergütungsordnung für ihre Leistungen am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Foto dpa
Nach dem vorläufigen Aus für die Geburtshilfe am Romed-Klinikum Bad Aibling gerät sie auch am Krankenhaus Wasserburg in Turbulenzen. In einem Offenen Brief sehen sich die dort tätigen Hebammen „nicht in der Lage, die Weiterführung der Geburtshilfe in Wasserburg so zu garantieren, wie das bisher der Fall war“.
Wasserburg/Bad Aibling – Auslöser des Problems ist die neue Gebührenordnung für Hebammen, die am 1. Januar 2018 auf der Basis eines Schiedsspruchs in Kraft tritt (wir berichteten). Ab diesem Zeitpunkt dürfen Beleghebammen nur noch maximal zwei Frauen gleichzeitig im Kreißsaal betreuen und können im