Rund 200 Hospizhelferinnen sind derzeit für vier Hospizvereine in Rosenheim, Traunstein, Prien und dem österreichischen Tirol im Einsatz und betreuen Schwerstkranke auf ihrem letzten Weg. Sie stehen auch bereit, um das geplante Hospiz in Bernau künftig bei seiner Arbeit zu unterstützen. Große Wertschätzung und eine Spende über 20000 Euro erhielten die Ehrenamtlichen jetzt von sieben Lions-Clubs aus der Region. Sie hatten diese Summe bei ihrer gemeinsamen 100-Jahr-Feier auf Gut Immling gesammelt. Barbara Noichl, Einsatzleitung und Koordinatorin beim Jakobus Hospizverein Rosenheim, berichtete, dass mit dem Geld eine Vernetzung der Hospizhelferinnen möglich gemacht werden solle. „Wir wollen, dass sich die Ehrenamtlichen aus den verschiedenen Vereinen kennenlernen und austauschen können, noch bevor das neue Hospiz in Bernau seine Arbeit aufnimmt“, erklärte sie und betonte: „Erst durch die Spende der Lions-Clubs wird dieses nachhaltige Zusammenrücken der Hospizhelferinnen möglich, das den Ehrenamtlichen bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit künftig sehr hilfreich sein wird.“ Unser Foto zeigt bei der Spendenübergabe (von links): Sepp Resch (LC Prien), Regine Werner (LC Wasserburg), Werner Neumann (LC Marquartstein-Achental), Christina Erl-Danhof (Ambulanter Hospizdienst Traunstein), Gerald Unterberger (LC Kufstein), Christine Jegg (Jakobus-Hospizverein Rosenheim), Harald O. Vangerow (LC Bad Aibling Mangfalltal), Werner Mühlböck (Tiroler Hospizgemeinschaft), Guntram Klapprott (LC Rosenheim) und Barbara Freyberger (LC Bad Endorf-Chiemgau).Foto MAier