Grassau – Mit seinem Leben bezahlte ein 30-jähriger Asylbewerber aus dem Senegal am Montagnachmittag bei einem Sprung in den Reifinger Weiher bei Grassau. Der Mann war laut Polizei gegen 15 Uhr ohne vorherige Abfrischung ins Wasser gesprungen und ging unter. Zeugen konnten dem Afrikaner nicht mehr helfen. Taucher konnten wenig später nur noch die Leiche des Mannes bergen. Die Zeugen hatten beobachtet, wie der 30-Jährige von einer kleinen Holzinsel aus, auf der er offenbar ein Sonnenbad genossen hatte, ohne vorheriges Abduschen ins Wasser sprang. Im Wasser rief er laut um Hilfe und ruderte hektisch mit den Armen. Herbeieilende Passanten, die helfen wollten, konnten den Mann nicht mehr erreichen, bevor er unterging. Rettungskräfte begannen sofort nach der Bergung des Verunglückten – Taucher fanden den Mann in sieben Metern Tiefe – mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Doch für den 30-Jährigen, der in einer Grassauer Gemeinschaftsunterkunft wohnte, kam jede Hilfe zu spät. Die Kripo Traunstein ermittelt. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich bislang nicht.re