Rosenheim – Ende Oktober waren nach Angaben des Landratsamtes insgesamt 2671 Flüchtlinge im Landkreis Rosenheim registriert. Der Landkreis kümmerte sich um 1508 Asylbewerber, das Jobcenter um 1021 anerkannte Flüchtlinge und das Jugendamt um 142 unbegleitete Minderjährige, die hier aufgegriffen wurden. Hinzu kommen noch 65 sogenannte Kontingent-Flüchtlinge, die in Bernau und Rott leben und für die die Regierung von Oberbayern zuständig ist. Die meisten Flüchtlinge lebten in Wasserburg (205) gefolgt von Bad Aibling (178) und Stephanskirchen (160). Lange Zeit war die Stadt Bad Aibling der Ort im Landkreis, in dem am meisten Flüchtlinge untergebracht waren. In den Gemeinden Chiemsee, Gstadt und Prutting sind nach der aktuellen Auflistung des Landratsamtes keine Flüchtlinge untergebracht. Söchtenau (4), Albaching (9) und Breitbrunn (9) sind jene drei Gemeinden im Landkreis, in denen derzeit weniger als ein Dutzend Schutzsuchende lebt. Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge, die im Landkreis Aufnahme gefunden haben, sind laut Auflistung der Behörde Afghanistan, Nigeria, Syrien, Eritrea, Pakistan, Irak, Somalia, Sierra Leone, Mali und Senegal.tt