Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Mein „Beruf“ ist eigentlich recht einfach zu erklären. Ich bin Studentin und gehe zur Universität, um dort zu studieren. Also im Prinzip wie Schule, nur für ein bisschen „größere Kinder“. Aber man konzentriert sich hauptsächlich auf die Fächer, die einen am meisten interessieren.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?
Mein Traumberuf hat ständig gewechselt. Von Lehrerin, Kultusministerin, Nachrichtensprecherin, Kinderärztin, Reisejournalistin und Schauspielerin war eigentlich alles mal dabei. Bis heute fällt mir die Entscheidung schwer. Es gibt so vielfältige Berufe, die ich alle gerne mal ausüben würde.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Eine Familie, die harmonisiert. Liebe Menschen, mit denen man oft Zeit verbringen kann und Spaß hat. Ein Beruf, der mich erfüllt. Ich als Teil einer Gemeinschaft. Ein gelebtes Leben, damit ich später im Schaukelstuhl meinen Urenkeln Geschichten aus meinem Leben erzählen kann und nicht stumm und einsam in der Ecke sitzen muss. Und die Quintessenz aus allem: Sich wohlfühlen – das ist Glück.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Mit meiner Familie. Im Alltag bleibt oft nicht die Zeit, wirklich ausführlich und ohne Ablenkungen Zeit miteinander zu verbringen. Aber meine Familie ist mir sehr wichtig.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Über verkratzte CDs.
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Tut‘s auch.
Heimat
Da, wo man viele Menschen kennt und sich in der Gemeinschaft und seinem sozialen Umfeld wohlfühlt. Und die Familie.
Alt und Jung
Müssen unbedingt miteinander kommunizieren. Man kann trotz Altersunterschiede zusammen Spaß haben.
Eltern
Erfüllen mich mit Dankbarkeit und Stolz.
Sieg und Niederlage
Erlebt jeder mal im Leben.
Erste Liebe
Etwas ganz Besonderes!
Gott
Immer als Gesprächspartner und Begleiter für mich da.
Grabstein
Liegt hoffentlich noch in ferner Zukunft.
Coca-Cola
Ich hätte schon lieber meine eigenen Zähne als ein Plastikgebiss. Wasser ist sowieso der beste Durstlöscher.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Mal schauen, was das Leben mir so alles bringt. Materielles ist aber nicht das Essenzielle im Leben.
Lebensmotto
Ein Zitat von Karl Julius Weber: „Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche, sondern in der Regel auch gute Menschen.“
Interview:Mathias Weinzierl
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