Unternehmer am Innufer „gestrandet“

von Redaktion

Stephanskirchen – „Ich vermisse meinen Mann, er ist irgendwo in Rosenheim.“ So etwa lautete am Samstag gegen 0.30 Uhr der Notruf an die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Wie die Stuttgarterin weiter mitteilte, befinde sich ihr Mann in Rosenheim wegen eines Geschäftstermins. Beim letzten Handygespräch habe er ihr mitgeteilt, er habe alleinbeteiligt einen Unfall gebaut, sei gegen Büsche und Geäst gefahren, direkt neben einem großen Fluss, und das Auto drohe, in diesen abzugleiten. Danach sei die Verbindung abgebrochen.

Über die Einsatzzentrale wurde sofort versucht, das Handy des Verunfallten zu peilen. Wenig später stand die Handyverbindung dann doch. Über das eingebaute Navigationsgerät konnte der Fahrer seinen Standort samt GPS-Daten nennen – und so wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei sofort zur Unfallstelle beordert. Die Beamten stellten dann auch schnell den Grund für den Unfall fest: Der Fahrer war alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Nach der Blutentnahme musste der 40-jährige Unternehmer aus Stuttgart seinen Führerschein sofort abgeben. Der Audi Q7 wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der Wagen stand tatsächlich gefährlich nah am Innufer.

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