In Rosenheim

Startschuss für einen neuen Studiengang

von Redaktion

China Schwerpunkt in der ersten Stufe

Rosenheim – Kürzlich fiel der Startschuss für ein internationales Studium im Bereich Holztechnik an der Hochschule Rosenheim. Mit hochrangigen Vertretern wichtiger deutscher Unternehmen im Bereich Holz-Zulieferindustrie sowie Werkzeug-, Maschinenbau- und Möbelfertigung, konnte der Grundstein für eine internationale Weiterbildung im Bereich Holztechnik gelegt werden. Der neue Studiengang soll von Beginn an in enger Kooperation mit Schlüsselfirmen entwickelt und gestaltet werden.

Beim ersten Treffen waren Vertreter der Firmen Schatt Decor, Hamberger, Rehau, Jowat, Blum, Häfele, Pfleiderer, Leitz und Nobilia anwesend und brachten ihre Ideen und Vorschläge für den Studiengang mit ein. Das gemeinsame Ziel ist dabei, in einer einjährigen Ausbildung, jungen Menschen eine holztechnische Ausbildung in Rosenheim zu ermöglichen und sie gleichzeitig an den Standort Deutschland zu binden.

Professor Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim, stellte heraus, dass er es als volkswirtschaftlichen Auftrag sehe, junge Menschen aus dem Ausland sehr früh mit deutscher und europäischer Kultur, europäischen Firmen, europäischen Materialien und Maschinen bekannt zu machen, um diese Menschen zu prägen und den Grundstein für eine langjährige intensive Beziehung zu Europa und Deutschland zu legen. Wenn diese Studierenden in Deutschland eine Ausbildung genossen hätten, würden sie später eher deutsche oder europäische Produkte kaufen und mit Menschen aus Deutschland und Europa zusammenarbeiten.

Professor Thorsten Ober, Dekan der Fakultät für Holztechnik und Bau sowie Institutsleiter des Deutschen Instituts für Möbeltechnik Rosenheim (DIM), wiesen auf die Herausforderungen des Studiums hin. Professor Andreas Heinzmann, der eine langjährige Auslandserfahrung aufweist – davon vier Jahre in China – ist Studiengangsleiter und entwarf das Konzept für das Studium.

Es richtet sich an zukünftige Fach- und Führungskräfte europäischer Firmen im Ausland und an potenzielle oder bereits aktive Mitarbeiter lokaler Firmen, die im Ausland tätig sind. Als Schwerpunktland ist in der ersten Stufe China festgelegt. re

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