Zum Advent

Dorthin, wo es nicht „wurlt“

von Redaktion

Ich halte es eher mit Karl Valentin und denke mir: „Wenn die stade Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger.“ Und tatsächlich erwische ich mich im täglichen Weihnachtsstress. Wer bekommt welches Geschenk? Im Internet bestellen oder doch in der Stadt kaufen? Fotokalender vom letzten Jahr am Computer gestalten, ja oder nein? Wenn ja, Bilder sammeln und Seiten gestalten. Wenn nein, was schenke ich dann? Jedes Jahr der gleiche Stress. Die Zeit läuft davon. Wenn es wirklich einmal ruhiger werden soll und ich runterfahren will, gibt es zwei Möglichkeiten: Plätzchen für Weihnachten backen und nebenbei eine selbstgemachte (da weiß ich wenigstens, was drin ist) Feuerzangenbowle trinken – gerne auch zwei – , oder einen Nachmittagsspaziergang an den Happinger See. Dort, wo es im Sommer richtig „wurlt“, ist es in der Vorweihnachtszeit – im Normalfall – schön ruhig.

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