Wie zwei Samerberger Familien nach dem Tod ihrer Töchter das Leben annehmen
„Wir spüren sie jeden Tag“
Vier Freundinnen, die nur der Tod trennen konnte (von links): Lena, Melanie, Ramona und Chiara. Fotos re
Trauer und Schmerz über den Verlust geliebter Menschen sind seit mehr als einem Jahr stetige Begleiter der Samerberger Familien Daxlberger und Rüth. Beide haben ihre Töchter bei einem schweren Verkehrsunfall verloren. Doch das Mitgefühl ihrer Mitmenschen und der Glaube an Gott hilft ihnen, ihr neues Leben anzunehmen.
Samerberg – Es ist vor allem die Stille, die Ralf Rüth (53) immer noch so gegenwärtig ist, als wäre es gestern gewesen. Tagelang war am Samerberg kaum ein Laut zu hören. Als hätten alle Bewohner – Mensch und Tier – einträchtig innegehalten. „Es war beeindruckend, fast schon gespenstisch“, erinnert s