Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Montag auf der Inntalautobahn vier Personen mit gefälschten Papieren festgenommen. Alle kamen mit einem Fernreisebus über die Grenze. Es handelt sich um zwei Somalier, einen Jemenit und eine Syrerin.
Der Bus, der bei Kiefersfelden gestoppt wurde, war auf dem Weg von Rom nach München. Zwei junge Somalier legten einen dänischen und belgischen Pass vor, beide gefälscht. Auch der norwegische Pass eines 23-Jährigen aus dem Jemen wies Fälschungsmerkmale auf. Eine Frau, die aus Syrien stammt, wies sich mit einer gefälschten griechischen Identitätskarte aus. In der Dienstelle in Rosenheim gab einer der Somalier (20) an, seine dänischen Papiere in Italien gekauft zu haben. Samt Busticket habe er 450 Euro zahlen müssen. Ein Richter verurteilte das Quartett in „beschleunigten Verfahren“ zu 80-tägigen Haftstrafen.