Armin Kratzert, Schriftsteller, Kritiker

von Redaktion

Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?

Ich erzähle Geschichten! Mit Büchern, Filmen, Interview!

Ihr Traumberuf als Zehnjähriger?

Eishockeytrainer.

Ihr persönlicher Traum vom Glück?

Im Sommer unter einem Baum im Garten sitzen, den Specht anzusehen und einen Roman schreiben.

Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?

Mit einer Fender Stratocaster (E-Gitarre), einem Marshall-Amp (Mini-Verstärker) und Jimi Hendrix.

Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?

Über Radfahrer, wenn ich im Auto sitze. Und über Autofahrer, wenn ich Rad fahre.

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Was fällt Ihnen zu den

folgenden Stichwörtern

ein?

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Wasser und Brot

Lieber Wein. Und das Brot selbst gebacken.

Heimat

Die Buchstaben unseres Alphabets!

Alt und Jung

Je älter ich werde, desto einfacher wird es!

Eltern

Ja!

Sieg und Niederlage

Wir müssen schließlich immer weiter lernen.

Erste Liebe

Ich kann mich daran erinnern.

Gott

Ist die tollste und wirkungsmächtigste literarische Erfindung des Menschen.

Grabstein

Lieber eine Welle!

Coca-Cola

Mit Rum geht’s!

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht

Ja – und meine Schulden bei der Bank!

Lebensmotto

Es wird immer besser. Wahrscheinlich. Interview: Rainer W. Janka

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ZUR PERSON

Armin Kratzert ist 1957 in Augsburg geboren, aufgewachsen in Schloßberg und Rosenheim, wo er am Finsterwalder-Gymnasium Abitur machte. An der Ludwig-Maximilians-Universität studierte er Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik. Er arbeitet als Fernsehredakteur beim BR, gehört dort zu den Initiatoren der Kultursendung „Capriccio“ sowie der ARD-Büchersendung „Druckfrisch“ und leitete das Literaturmagazin „LeseZeichen“ im Bayerischen Fernsehen, für das er viele Autoren interviewte. Zudem produziert Kratzert Dokumentarfilme über Literatur und Kunst. Er lebt in München und in Niederbayern, schreibt Gedichte, Theaterstücke und bisher acht Romane. Zum Roman „Beckenbauer taucht nicht auf“ stellte die Süddeutsche Zeitung fest: „Der letztgültige Münchenroman.“ 2003 ist Kratzert mit dem Preis „LiteraVision“ ausgezeichnet worden.

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