Ein Schuss in der Nacht

von Redaktion

Großaufgebot der Polizei musste anrücken

Stephanskirchen – Ein Großaufgebot der Polizei musste in der Nacht auf 24. Dezember in Haidholzen (Gemeinde Stephanskirchen) anrücken, weil ein 52-jähriger Mann per Notruf mitteilte, dass er in der Hubertusstraße in Haidholzen beschossen worden sei.

Als das Wohnhaus, aus dem der Schuss abgefeuert wurde, umstellt war, kam zufällig eine Bewohnerin des Hauses hinzu. Sie gab an, dass ihr Verlobter, ein 26-jähriger Stephanskirchener, zuvor eine Schreckschusswaffe abgefeuert hatte. Polizisten betraten die Wohnung und stellten die Waffe sicher. Der junge Mann gab an, die Pistole für Silvester gekauft zu haben. Er habe nicht auf den 52-Jährigen gezielt, sondern die Waffe lediglich auf dem Balkon einmal abgefeuert, um sie auszuprobieren.

Den Schützen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, da es nicht erlaubt ist, pyrotechnische Gegenstände vor Silvester abzufeuern.

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