Silvesterbilanz

450 Notrufe in der Einsatzzentrale

von Redaktion

208 Einsätze im gesamten Präsidiumsbereich

Rosenheim/Traunstein – Die Silvesternacht im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sei insgesamt friedlich verlaufen. Das teilte die Rosenheimer Präsidiumszentrale gestern mit. Dennoch kam es zu dem erwartet hohen Einsatzaufkommen. Insgesamt 450 Notrufe sind in der Zeit zwischen Silvester, 20 Uhr, und Neujahr, 6 Uhr, bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Rosenheim eingegangen, aus denen sich dann 208 Einsätze entwickelten.

Das Einsatzaufkommen stieg erwartungsgemäß in Richtung Mitternacht an und beschäftigte die Beamten, die im gesamten Schutzbereich erhöhte Präsenz zeigten, bis in die frühen Morgenstunden. Verteilt über den Schutzbereich bildeten Ruhestörungen und Streitigkeiten, deren Ursachen oftmals in zu hohem Alkoholkonsum lagen sowie Sachbeschädigungen einen Schwerpunkt der polizeilichen Einsätze.

Der Verkehr lief über weite Strecken ruhig. Im gesamten Präsidiumsbereich, der neben Stadt und Landkreis Rosenheim sowie dem Kreis Traunstein noch einige weitere Kreise umfasst, waren bis gestern Nachmittag 14 Verkehrsunfälle mit einem Sachschaden von rund 53000 Euro zu verzeichnen. Schwerverletzte oder gar Tote waren dabei nicht zu beklagen.

Im Raum Rosenheim und Traunstein blieben beim Jahreswechsel schwerere „Raketenunfälle“ aus. Dagegen wurde ein sechsjähriges Mädchen aus Baden-Württemberg in Fischbachau (Kreis Miesbach) beim Beobachten des Silvesterfeuerwerks von einer verirrten Rakete im Gesicht getroffen. Die explodierende Rakete verursachte mittelschwere Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht des Mädchens. Das Kind kam in Begleitung seiner Eltern in eine Münchner Klinik zu stationären Behandlung.

In Obertaufkirchen (Kreis Mühldorf) ist ein als Stroh- und Getreidelager genutztes Stallgebäude am frühen Silvesterabend vollständig niedergebrannt. BAYERN UND SEITE 1

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