Grenzkontrolle

Bundespolizei nimmt zwei Schleuser fest

von Redaktion

Kiefersfelden – Zwei Frauen aus Eritrea im Alter von 20 und 27 Jahren nahm die Bundespolizei am Neujahrstag bei einer Grenzkontrolle in Kiefersfelden in Gewahrsam. Sie waren in Begleitung eines 23-jährigen Landsmannes unterwegs, der beschuldigt wird, die unerlaubte Einreise der beiden organisiert zu haben. In seinem Gepäck fanden die Bundespolizisten Kleider, die einer der Frauen zugeordnet werden konnten. Der mutmaßliche Schleuser, der einen deutschen Flüchtlingspass besitzt und einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Heimreise antreten. Auf ihn kommt ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zu. Seine Begleiterinnen müssen das Land voraussichtlich schon bald wieder in Richtung Italien verlassen. Wegen Schleuserei ist an Silvester auch ein 33-jähriger Pakistaner angezeigt worden. Er wurde ebenfalls bei einer Grenzkontrolle auf der Inntal-Autobahn in Kiefersfelden gestoppt. Im Fahrzeug des Mannes, der sich mit einer italienischen Aufenthaltserlaubnis auswies, befanden sich vier Landsleute im Alter von 25 bis 28 Jahren. Sie verfügten nicht über die für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Papiere. Da sie kein Interesse an Schutz oder Asyl bekundeten, wurde ihnen die Einreise verweigert.

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