Dr. Heinrich Flik, Geschäftsführer

von Redaktion

Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?

In meinem Berufsleben war ich als Geschäftsführer verantwortlich für den Erfolg der Firma, in der ich arbeitete, und dafür, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen.

Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjähriger?

Pilot.

Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?

Den habe ich nicht. Ich bin zufrieden, wenn ich am Lebensende sagen kann: „Du hast was aus deinen Anlagen gemacht“.

Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?

Mit (m)einer Traumfrau.

Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?

Wenn sich der andere am Telefon nicht mit dem Namen meldet.

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Was fällt Ihnen zu den

folgenden Stichwörtern

ein?

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Wasser und Brot

Symbole für einfaches und nachhaltiges Leben.

Heimat

Wo ich mich nachhaltig wohlfühle, ist meine Heimat.

Alt und Jung

Die große Kunst ist, beides zur richtigen Zeit voll leben.

Eltern

Je älter ich werde, desto mehr vermisse ich das, was ich meine(n) Eltern nicht (mehr) gefragt oder gesagt habe.

Sieg und Niederlage

Ich wollte immer gewinnen. Das ist besser als Siegen, denn es erlaubt ein Win-Win, ohne einen Unterlegenen. Ich habe lange gebraucht, um das Potenzial meiner Niederlagen zu verstehen.

Erste Liebe

Mei, war das schön!

Gott

Ich hoffe, es gibt ihn. Fühle mich im Buddhismus wohl.

Grabstein

Spiegelt manchmal auch Humor. Zum Beispiel steht auf einem Grabstein auf dem Friedhof in Pfronten „Hier ruhen meine Gebeine, ich wünschte es wären deine“. Oder auf dem Zentralfriedhof in Wien „Was Ihr seid, das waren wir. Was wir waren, werdet Ihr“.

Coca-Cola

Sonnenseite: eine der wertvollsten Marken der Welt; Schattenseite: Gesundheitsrisiko: nach Paracelsius: Auf die Dosis kommt es an.

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht

Lebenswerte „Notwendigkeiten“. Nicht übertreiben. Wieder kommt es auf die Dosis an.

Lebensmotto

Nutze Deine Anlagen, mach was aus Deinem Leben!!

Interview: Katrin Detzel

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ZUR PERSON

Dem Besuch des Gymnasiums in Freudenstadt und einer Ausbildung im Sägewerk seines Vaters und in der Holzindustrie in Schweden folgte ein BWL-Studium in Mannheim und München. Von 1964 bis 1967 war Flik Wissenschaftlicher Assistent an der Uni Mannheim, 1967 promovierte er. Von 1968 bis 1980 hat er W. L. Gore-Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, den Benelux-Ländern, Österreich, Spanien und der Schweiz gegründet und betreut. Von 1980 bis 1985 widmete er sich in Hongkong dem Aufbau der Organisationen in Fernost. Flik war von 2007 bis 2012 Mitglied im Beirat der Fachhochschule Rosenheim. 2016 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.

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