Fälschung fliegt auf

von Redaktion

Georgier und Albaner bei Kontrolle erwischt

Kiefersfelden – Die Bundespolizei entlarvte am Sonntag auf der A93 zwei Ausweise als Fälschung – ein per Haftbefehl gesuchter Georgier kam ins Gefängnis, ein Albaner erhielt eine Geldstrafe.

In den Morgenstunden kontrollierten Beamte auf Höhe Kiefersfelden die Insassen eines Fernbusses. Ein 31-Jähriger legte eine rumänische Identitätskarte vor. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte. Mithilfe seiner Fingerabdrücke fand die Polizei heraus, dass sich der Mann wohl nicht ohne Grund falsch auswies: Bereits 2014 war er vom Amtsgericht Kronach wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Strafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden.

Nachdem der Georgier einen Teil seiner Strafe abgesessen hatte, war er 2016 in sein Heimatland abgeschoben worden. Er erhielt ein Verbot zur Wiedereinreise. Seine Rückkehr nach Deutschland führte den Georgier nun direkt ins Traunsteiner Gefängnis. Dort sitzt er seine restliche Freiheitsstrafe von 185 Tagen ab. Anschließend muss er in U-Haft die Strafverfahren wegen der Einreise trotz Wiedereinreiseverbots und wegen Urkundenfälschung abwarten.

Mit einem gefälschten Ausweis war auch ein Albaner unterwegs. Der Asylantrag des 34-Jährigen war 2016 abgelehnt worden. Seitdem hatte er sich offenbar im Ausland aufgehalten. Nun versuchte er, mit einem verfälschten italienischen Ausweis ins Land zu gelangen. Dem Albaner wurde die Einreise verweigert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste er laut Polizei 700 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Er wurde den österreichischen Behörden übergeben. re

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