Landkreis – Bananenschalen, verschimmeltes Brot oder Kaffeesatz: Das sind Bioabfälle, die der Landkreis Rosenheim seit einem Jahr kostenlos auf den Wertstoffhöfen sammelt und damit hilft, die Restmüllmenge zu reduzieren.
Verpflichtend ist die Teilnahme an der Bioabfallerfassung für den Bürger nicht, aus Sicht des Sachgebietes Kreislaufwirtschaft/Abfallberatung im Landratsamt Rosenheim aber empfehlenswert. Das Personal auf sämtlichen Wertstoffhöfen des Landkreises gibt dazu Zehn-Liter-Kunststoffeimer und passende Papiertüten aus – nicht verwendet werden sollten Kunststoffbeutel, auch solche aus kompostierbaren Kunststoffen. Ganz sicher zu den Bioabfällen gehören gekochte und ungekochte Speiseabfälle, Fleisch- und Wurstreste, Knochen, Küchenfette oder verdorbene Lebensmittel. Sie alle haben gemein, dass sie nicht für die Eigenkompostierung im Garten geeignet sind. Die getrennte Erfassung der Bioabfälle ist daher eine Ergänzung zu der vom Landkreis Rosenheim geförderten und weitverbreiteten Eigenkompostierung.
Für die Entsorgung von gewerblichen Abfällen ist die Sammlung von Bioabfällen nicht geeignet. Die Bioabfälle aus privaten Haushalten können auf den Wertstoffhöfen in haushaltsüblichen Mengen in 120-Liter-Tonnen entsorgt werden, die im Deckel mit der Aufschrift „Bioabfall“ gekennzeichnet sind.
Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.landkreis-rosenheim.de sowie unter der Telefonnummer 08031/ 3921513 oder per E-Mail unter abfallberatung@lra-rosenheim.de. re