CSU-Kommission lehnt Korridor-Maut ab

von Redaktion

Ludwig warnt vor einseitiger Belastung der Region

München/Rosenheim – Vor dem Brenner-Gipfel zur Blockabfertigung auf der Inntalautobahn am 5. Februar in München (wir berichteten) fordert die CSU-Kommission für Infrastruktur und Mobilität einen runden Tisch mit den Vertretern der Transportwirtschaft, der Bahnen und mit den politischen Entscheidungsträgern.

„Die Verhandlungen sollten nicht nur auf Regierungsebene stattfinden“, so die Leiterin der Kommission, die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. „Unser Ziel ist eine nachhaltige Verkehrslösung, die nicht einseitig zulasten der Bürger im Inntal oder der Wirtschaft geht.“

In der parteiunabhängigen Kommission für Infrastruktur und Mobilität diskutieren CSU-Politiker mit Vertretern der zuständigen Behörden und Verbänden die verkehrspolitischen Fragen. Entschieden wendet sich die Kommission dagegen, eine Korridor-Maut einzuführen. „Das ist eine einseitige Belastung unserer Grenzregion“, so Ludwig. „Wir müssen nachhaltige Lösungen erreichen, um mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.“ re

Artikel 2 von 11