Rosenheim – Gegen einen mutmaßlichen russischen Schleuser ermittelt nun die Rosenheimer Bundespolizei. Am Dienstag hatten die Beamten den Mann in den Nachmittagsstunden bei einer Kontrolle auf der Autobahn München-Salzburg gestoppt.
Der russische Fahrer wies sich mit einer deutschen Aufenthaltsgestattung aus und gab an, auf dem Weg nach Bremen zu sein. Seine vier Mitfahrer konnten keine Papiere für den Aufenthalt in Deutschland vorlegen. Offenbar stammen der Vater und seine drei Söhne im Alter von sechs, zehn und 13 Jahren aus Tschetschenien. Die Beamten brachten alle Personen zur Bundespolizeiinspektion Rosenheim. Dort äußerte der 37-jährige Geschleuste, er ersuche Schutz in Deutschland.
Den 31-jährigen Fahrer erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. re