Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Ich arbeite für Menschen, ob jung oder alt, ob klein oder groß, in einem Paradies voller Bücher. Hinter jedem Buchdeckel, der aufgeschlagen wird, wartet ein neues und spannendes Abenteuer.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?
Weniger der konkrete Beruf schwebte mir in Kindertagen vor, sondern das wahrhaft abenteuerliche Leben nach dem Vorbild von Pippi Langstrumpf. Nicht Plutimikation, sondern Lustifikation war schon Pippis Devise: Und wenn schon ein ordentlicher Beruf, dann Clown.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Etwas Sinnhaftes im Leben machen können, umgeben von Menschen, die einem gut tun und die einem wohlgesonnen sind.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Mit meinen beiden besten Männern, damit wir gemeinsam das Boot bauen, mit dem wir flugs von dort wieder wegsegeln können.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Steter Vorsatz eines jeden Jahres, genau das nicht zu tun.
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern ein?
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Wasser und Brot
Kostbar, köstlich und lebensnotwendig.
Heimat
Heimat ist ein Gefühl.
Alt und Jung
Junge Ideen und alte Erfahrung mit gegenseitigem Respekt.
Eltern
Große Dankbarkeit.
Sieg und Niederlage
Das sind keine Kategorien, in denen ich denke.
Erste Liebe
Aufregend.
Gott
Vertrauen.
Grabstein
Am besten mit vielen wilden und schönen Blumen davor.
Coca-Cola
Zu süß und zu braun.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Mein Zuhause, mein Fahrrad, mein Freibad.
Lebensmotto
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ (Cicely Saunders)
Interview: Anna Heise
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