„Keine Zweifel an ordentlicher Mitgliedschaft Bergmüllers“

von Redaktion

AfD-Wirbel: Winhart weist Vorwürfe des Ex-Schatzmeisters zurück

Rosenheim – Im Wirbel um die Parteimitgliedschaft des Rosenheimer AfD-Kreisvorsitzenden und Bezirks-Chefs Franz Bergmüller (wir berichteten) hat der AfD-Kreisverband gestern dem designierten Landtagskandidaten erneut mit einer Pressemitteilung den Rücken gestärkt. Dabei werden auch die Vorwürfe von Bernd J. Wallner, 2013 für kurze Zeit Schatzmeister der AfD Rosenheim, zurückgewiesen.

Wallner könne zur Mitgliedschaft Bergmüllers keine relevante Aussagen machen, weil er in die Vorgänge nicht eingebunden gewesen sei. „Die Vorgänge sind aus Sicht der AfD ein Offenbarungseid dafür, dass hier eher verletzte Gefühle und Missgunst eine Rolle spielen“, so Andreas Winhart, der stellvertretende Rosenheimer AfD-Kreisverbandsvorsitzende.

Wie berichtet, hatte Wallner vor Wochen einen Anruf von der Berliner AfD-Bundeszentrale erhalten. Dabei ging es um die Klärung der Frage, ob Bergmüller reguläres „Vollmitglied“ ist oder nicht. Gegenüber unserer Zeitung erklärte der Ex-Schatzmeister, er habe 2013 vergeblich reklamiert, dass sich Bergmüller nicht an Statuten gehalten habe – und sei deshalb auch ausgetreten.

Indessen betont Winhart, der AfD-Kreisverband sei „an der Klärung etwaiger offener Fragen bezüglich der Parteimitgliedschaft von Franz Bergmüller, in enger Absprache mit dem betroffenen Vorsitzenden, beteiligt und in Kontakt mit diversen entscheidenden Stellen in der Partei“ Derzeit sei man um eine „kurzfristige Aufklärung“ mit der Bestätigung der ordnungsgemäßen AfD-Mitgliedschaft bemüht.

Aus Sicht der Kreisvorstandschaft bestehe an der Mitgliedschaft Bergmüllers kein Zweifel. Man habe Bergmüller am 9. Januar die volle Unterstützung für eine mögliche Kandidatur für den Landtag im Stimmkreis Rosenheim-West nach der Nominierung durch die Mitglieder am 6. Februar ausgesprochen. Diese Unterstützung sei weiter vollumfänglich gegeben und durch die Frage der Mitgliedschaft nicht gefährdet, da für eine Kandidatur keine Parteimitgliedschaft notwendig sei. ls

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