Plädoyers im Mordprozess gegen 30-jährigen Afghanen

„Öffentlichkeitswirksam getötet“

Die Vorführbeamten nehmen dem Angeklagten im Gerichtssaal die Fußfesseln ab. Foto Kretzmer-Diepold

Die Vorführbeamten nehmen dem Angeklagten im Gerichtssaal die Fußfesseln ab. Foto Kretzmer-Diepold

Dass das Urteil für den Asylbewerber (30), der 2017 eine Frau (38) in Prien erstochen hat, lebenslänglich heißen muss, steht für den Staatsanwalt, aber auch für die Verteidigung außer Frage. Ob bei der Tat aber eine „besondere Schwere der Schuld“ festzustellen ist, wird erst bei der Urteilsverkündung am Freitag beantwortet.

Von Monika Kretzmer-Diepold

Traunstein/Prien –Musste eine 38 Jahre alte Frau in Prien sterben, weil sie den 30-jährigen afghanischen Asylbewerber Hamidullah M. zum Christentum bekehren wollte? Erstach der Täter die konvertierte Frau, weil er sich als Moslem „Pluspunkte im Paradies“ erhoffte? Lagen die Wurzeln der Tat in seiner

Samstag, 11. April 2026

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