Bergwacht Rosenheim-Samerberg trainiert für den Ernstfall im verschneiten Hochriesgebiet

von Redaktion

Lawinen, verunglückte Skitourengeher oder gestürzte Wanderer sind nur ein paar der möglichen Einsatzszenarien für die Bergwacht Rosenheim-Samerberg im Winter. Bei eisigen Temperaturen und mehreren Metern Schnee ist die Rettung von Patienten mit besonderen Herausforderungen für Mensch und Material verbunden. „Damit wir auf alle möglichen Situationen bestmöglich vorbereitet sind, wird besonders im Winter viel trainiert“, erklärt Sebastian Schmid von der Bergwacht Rosenheim-Samerberg. Mehrmals im Winter finden Ausbildungswochenenden an der Grozach-Diensthütte statt. Zusammen mit Manfred Steffl von der Lawinenkommission Bayern wurde dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Beurteilung des Schneedeckenaufbaus gelegt. Mit dem Blocktest wurde an verschiedenen Stellen „in die Schneedecke geschaut“ und die unterschiedlichen Schneeschichten begutachtet. Je nach Ausbildungsstand wurde in mehreren Stationen vom Umgang mit LVS, Schaufel und Sonde bis hin zum planmäßigen Lawineneinsatz fleißig geübt und neue Erfahrungen gemacht. Das Bild links zeigt eine Sondiermannschaft auf dem Lawinenfeld, rechts wird ein Lawinenverschütteter ausgegraben. Fotos re

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