Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Ich glaube, da muss man nichts erklären. Welches Kind, das eine Höhle entdeckt, würde nicht mit einer Taschenlampe zurückkehren wollen?
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjähriger?
Lokführer – wie alle Zehnjährigen.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Ach, recht bescheiden. Gesundheit bei finanziellem Auskommen durch eine Arbeit, die man gerne tut – das ist schon ein hohes Gut.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Mit einer großen Person der Zeitgeschichte, die die Welt verändert hat, da hätte ich schon ein paar Fragen…
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Über jede Art von kleingeistiger Intoleranz. Die Welt ändert sich immer schneller und die Leute regen sich über das Gras in Nachbars Garten auf. Unglaublich!
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Sollte man wertschätzen!
Heimat
Ist da, wo jemand froh ist, dass es dich gibt.
Alt und Jung
Können gemeinsam viel bewirken.
Eltern
Sind wichtig, meinen Eltern verdanke ich alles.
Sieg und Niederlage
Gehören zusammen im Leben, beide stärken einen.
Erste Liebe
Auch eine dieser wunderbaren Erfahrungen, die das Leben so bringt.
Gott
Ist mir wichtig, ohne Sinn wäre es für mich schwierig.
Grabstein
Der verzweifelte Versuch, dass irgendetwas einen selbst überdauert. Mir wäre es wichtiger, es denkt später noch jemand an mich.
Coca-Cola
Eher nicht.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Na ja, zu antworten „Brauche ich nicht“ ist recht einfach. Ich habe zwar nur zweites, bin aber schon froh um so viel materielle Sicherheit, dass ich für meine Leidenschaft ans Ende der Welt reisen kann.
Lebensmotto
„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“ (George Bernard Shaw)
Interview: Sigrid Knothe
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