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…Präsidiumsbereich zwar gestiegen, einen Rückgang gab es jedoch bei den Verletzten. In der Stadt Rosenheim kletterte die Zahl der Unfälle im Vergleich zu 2016 von 2690 auf 2695, im Landkreis von 7087 auf 7421. Die Zahl der Verletzten sank im gleichen Zeitraum von 506 auf 482 (Stadt) beziehungsweise von 1540 auf 1535 (Landkreis).
Die Gesamtzahl der Unfälle erhöhte sich im Präsidiumsbereich von 38088 auf 39893. Während der Anstieg bei schweren Unfällen mit Sachschäden laut Polizeipräsidium drei Prozent beträgt, gab es bei den Kleinunfällen ein Plus von 7,6 Prozent. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Wildunfälle – von 6184 auf 6776. Insgesamt wurden bei Unfällen im Präsidiumsbereich im Vorjahr 8204 Menschen verletzt, was einen Rückgang von 0,5 Prozent darstellt.
Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen bei schweren Verkehrsunfällen. Fast die Hälfte aller Verkehrstoten – nämlich 34 – kamen bei Unfällen ums Leben, bei denen ein Beteiligter zu schnell unterwegs war. 17 Verkehrstote und 393 Verletzte waren zu beklagen, weil Fahrer trotz Alkoholkonsums am Steuer saßen.
Motorradfahrer, Radfahrer, Fußgänger und die Gruppe der Senioren zählt die Polizei zu den Hauptrisikogruppen. Während die Zahl der Unfalltoten bei Fußgängern (von zehn auf sieben) und bei Radfahrern (von 16 auf 13) zurückging, war bei den tödlich verletzten Motorradfahrern ein Anstieg zu verzeichnen (von 15 auf 16). Deutlich rückläufig war die Zahl der Schulwegunfälle – von 99 auf 77. Die Anzahl der verletzten Schulkinder sank von 101 auf 72. Glücklicherweise handelte es sich in 62 Fällen nur um leichte Verletzungen.
Polizeipräsident Robert Kopp nannte es erfreulich, dass bei der Verkehrsunfall-Entwicklung trotz zunehmender Mobilität und gestiegener Kfz-Zulassungszahlen „in weiten Bereichen ein positiver Trend“ zu verzeichnen sei.