Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Dazu müsste ich selbst erst mal wissen, was ich denn jetzt eigentlich genau bin. Aber nehmen wir mal Regisseur. Ich würde es so formulieren: Ich sorge dafür, dass der Fernsehbildschirm abends nicht schwarz bleibt.
Ihr Traumberuf als Zehnjähriger?
Ich wollte gefühlt jede Woche etwas anderes werden. Tierarzt war mal länger im Gespräch, bis ich feststellte, dass ich kein Blut sehen kann. Deshalb laufen meine Filme auch immer so harmonisch ab.
Ihr persönlicher Traum vom Glück?
Gesund sein, von Menschen, die mich mögen, umgeben zu sein, und das tun, was mir Spaß macht.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Eigentlich sollte man als Regisseur sagen: Stift, Block und eine Flasche Wein. Aber wenn es so ruhig ist, kann ich eh nichts schreiben. Also wird’s wohl ein Trip mit Kumpels.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Menschen, die zum Zahlen an der Kasse den halben Tag brauchen.
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Würde reichen.
Heimat
Dort, wo Familie und Freunde sind.
Alt und Jung
Können voneinander lernen.
Eltern
Unterstützen meine verrückten Ideen.
Sieg und Niederlage
Aus jeder Niederlage lernt man. Jeder Sieg macht einen stärker.
Erste Liebe
Noch auf der Suche.
Gott
Wegbegleiter.
Grabstein
Muss den anderen gefallen, ich muss ihn ja nicht sehen.
Coca-Cola
Am liebsten in Kombination mit dunklem Bier und Kirschlikör.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Was nicht ist, kann ja noch werden.
Lebensmotto
Nach Mahatma Gandhi: Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Interview: Mathias Weinzierl,
Foto: Michael Denz
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