Sebastian Schindler, Jungregisseur

von Redaktion

Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?

Dazu müsste ich selbst erst mal wissen, was ich denn jetzt eigentlich genau bin. Aber nehmen wir mal Regisseur. Ich würde es so formulieren: Ich sorge dafür, dass der Fernsehbildschirm abends nicht schwarz bleibt.

Ihr Traumberuf als Zehnjähriger?

Ich wollte gefühlt jede Woche etwas anderes werden. Tierarzt war mal länger im Gespräch, bis ich feststellte, dass ich kein Blut sehen kann. Deshalb laufen meine Filme auch immer so harmonisch ab.

Ihr persönlicher Traum vom Glück?

Gesund sein, von Menschen, die mich mögen, umgeben zu sein, und das tun, was mir Spaß macht.

Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?

Eigentlich sollte man als Regisseur sagen: Stift, Block und eine Flasche Wein. Aber wenn es so ruhig ist, kann ich eh nichts schreiben. Also wird’s wohl ein Trip mit Kumpels.

Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?

Menschen, die zum Zahlen an der Kasse den halben Tag brauchen.

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Was fällt Ihnen zu den

folgenden Stichwörtern

ein?

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Wasser und Brot

Würde reichen.

Heimat

Dort, wo Familie und Freunde sind.

Alt und Jung

Können voneinander lernen.

Eltern

Unterstützen meine verrückten Ideen.

Sieg und Niederlage

Aus jeder Niederlage lernt man. Jeder Sieg macht einen stärker.

Erste Liebe

Noch auf der Suche.

Gott

Wegbegleiter.

Grabstein

Muss den anderen gefallen, ich muss ihn ja nicht sehen.

Coca-Cola

Am liebsten in Kombination mit dunklem Bier und Kirschlikör.

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht

Was nicht ist, kann ja noch werden.

Lebensmotto

Nach Mahatma Gandhi: Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Interview: Mathias Weinzierl,

Foto: Michael Denz

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Zur Person

Die Filmwelt ist die große Leidenschaft von Sebastian Schindler (21), der in Wasserburg geboren und in Soyen aufgewachsen ist. So hat er jetzt – neben seiner Ausbildung zum Videoredakteur bei Rosenheim24 – mit einem Budget von unter 2000 Euro die 50-minütige Komödie „Ein Dorf steht Kopf“ gedreht, die im Gasthaus Brandmühle gezeigt wird (www.eindorfstehtkopf-film.de). Auch in Zukunft will er vor und hinter der Kamera aktiv sein.

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