Bad Aibling/Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag bei Kontrollen auf der Salzburger und der Inntal-Autobahn fünf Männer festgenommen. Drei von ihnen wurden nach Österreich zurückgewiesen, einem wurde der Führerschein abgenommen.
Nahe Bad Aibling stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit rumänischem Kennzeichen. Am Steuer saß ein 23-jähriger Rumäne, der sich ordnungsgemäß ausweisen konnte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich jedoch heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Offenburg gesucht wurde. Laut Haftbefehl hatte der Mann wegen einer Unfallflucht eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro zu zahlen. Dank der finanziellen Unterstützung eines verständigten Bekannten gelang es dem rumänischen Staatsangehörigen, seine Justizschulden zu begleichen. Mit seinem Auto durfte er aber dennoch nicht weiterfahren. Von der Offenburger Staatsanwaltschaft war die Entziehung seiner Fahrerlaubnis angeordnet worden. Nachdem der Rumäne seinen Führerschein abgegeben hatte, konnte er seine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetzen.
Ein 25-jähriger Ägypter und ein 37-jähriger Tunesier durften sich hingegen nicht für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden. Sie waren ursprünglich als Mitfahrer in einem Auto unterwegs, das in Italien zugelassen war. Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt im Land hatten sie nicht dabei, wie die Polizei bei einer Grenzkontrolle in Kiefersfelden feststellte. Nachdem sie wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt worden waren, wurden sie von der Bundespolizei nach Österreich zurückgebracht. Auch einen 20-Jährigen aus dem Kosovo wiesen die Bundespolizisten nach Österreich zurück, da er ohne die erforderlichen Papiere einreisen wollte. Seinen Fahrer, ein 24-jähriger Landsmann mit einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung, zeigte die Bundespolizei wegen Beihilfe zur versuchten illegalen Einreise an.re