Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Ich darf mit ganz vielen verschiedenen Menschen darüber reden, wie wir zusammen leben möchten, und setze mich dafür ein, dass wir die Tiere und die Pflanzen schützen und dass alle Menschen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. An meiner Schule, benannt nach dem Widerstandskämpfer Christoph Probst, habe ich gelernt, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen, wenn Ungerechtigkeiten passieren. Meine Schulzeit hat mich zu einem politischen Menschen gemacht.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?
Ich wollte Astronautin werden. Die Erde von außerhalb zu sehen, ist sicher großartig.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Meine Definition von Entspannung: keine Termine und am Ammersee sitzen.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Am liebsten mit meiner Familie und meinen engsten Freunden.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Mich nervt es, wenn Autofahrer mitten auf dem Radweg oder Gehweg parken. Oder geschältes Obst in Plastik verpackt. Geht’s noch?
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Gute Grundnahrungsmittel.
Heimat
Entwickelt sich immer weiter, ist nicht statisch. Und: Sie ist da, wo man sich aufregt.
Alt und Jung
Gemeinsam ist man immer stärker.
Eltern
Meine sind die besten.
Sieg und Niederlage
Ich gewinne gerne, aber am meisten habe ich aus meinen Niederlagen gelernt.
Erste Liebe
Schön war‘s!
Gott
Gibt vielen Menschen Halt.
Grabstein
Kann ein Ort des Erinnerns an einen geliebten Menschen sein.
Coca-Cola
Team Spezi! Eindeutig.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Damit kann ich wenig anfangen. Das gute Leben ist viel mehr als Besitz und Status.
Lebensmotto
Ein Zitat von Benjamin Franklin: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
Interview:Mathias Weinzierl,
Foto: Andreas Gregor
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