Bernadette Gassner folgt auf Winkler

von Redaktion

Neue Schulleiterin in Altenhohenau – ABM-Orchester umrahmt Festakt musikalisch

Altenhohenau – Franz Winkler geht nach 22 Jahren als Leiter der Caritas-Fachschule für Heilerziehungspflege und -pflegehilfe in den Ruhestand und übergibt den Leitungsstab an seine Nachfolgerin Bernadette Gassner. Das Thema Übergang prägte den Gottesdienst mit Pfarrer Josef Mayer, Geistlicher Direktor der katholischen Landvolkhochschule am Petersberg bei Dachau, der von den Schülern der Abschlussklassen unter der Leitung von Gerlinde Hoffman musikalisch gestaltet wurde. Der anschließende Festakt wurde vom ABM-Orchester der Stiftung Attl umrahmt und stand dem Anlass gemäß ganz im Zeichen von Abschied und Neubeginn.

Georg Falterbaum, seit 1. Februar neuer Direktor der Caritas in der Erzdiözese München und Freising, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre in Altenhohenau. Er würdigte den scheidenden Schulleiter Franz Winkler als „begeisterten und begeisternden Pädagogen, der immer ein offenes Ohr und insbesondere Herz für die Schüler gehabt hat. Fachliche Ausbildung und die Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler standen bei ihm an erster Stelle“. Nur so könnten sich Lebenschancen entwickeln. Er schätze seine fachliche Kompetenz und seine wertschätzende persönliche Art“, sagte Falterbaum.

Brigitte Beck, Geschäftsführerin des Caritas- Instituts für Bildung und Entwicklung (IBE), betonte den besonderen Geist von Altenhohenau, der geprägt sei von einem Zusammenhalt, von einem inneren Band an Erfahrung und von Werten. Die Person Franz Winkler sei gekennzeichnet von „Authentizität, Souveränität und Spiritualität“, so Beck.

Eine Gesprächsrunde, an der Weggefährten aus Einrichtungen beziehungsweise aus der Landesarbeitsgemeinschaft Bayerischer Fachschulen für Heilerziehungspflege teilnahmen, machte die Verdienste Winklers als „Netzwerker“ deutlich.

„Mutter Bavaria“, alias Elfriede Pauli, erinnerte mit ihren Kindern, dargestellt von einigen Lehrkräften, an so manch liebenswerte Eigenheit von Winkler, etwa seine „Vorliebe für prähistorische Medien“ oder das „Überziehen von geplanten Redezeiten. „Nah am Nächsten.“ Dass der scheidende Schulleiter das Motto der Caritas vorgelebt habe, unterstrich auch Erster Schulsprecher Tobias Wonner.

Winkler beschrieb die Schule in Altenhohenau als „Ort der Bildung und Erziehung, der Kreativität, des Ringens um Maße und Gewichte, mit dem Ziel der Chancengleichheit, der Gleichberechtigung und des Glücks der Menschen mit Beeinträchtigung“. Man wolle hier gute und stabile Fachkräfte ausbilden.

Die Aufgabe der Schulleitung liegt nun in den Händen von Bernadette Gassner, die selbst die Fachschule in Altenhohenau absolviert hat und im Anschluss zehn Jahre lang an den Ruperti-Werkstätten in Altötting gearbeitet hat. Nach dem berufsbegleitenden Studium der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule in München war sie von 2009 bis 2015 als Lehrkraft in Altenhohenau tätig und erwarb weitere Qualifikationen als zertifizierte Sozialmanagerin.

Gassner betonte in ihrer Antrittsrede ihre Freude darüber, nach der Staffelübergabe durch ihren Vorgänger in der Verantwortung zu sein. Sie habe großes Vertrauen in die Schule, in den Ort, in die Menschen und das Kollegium.

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