Rosenheim/Moosburg – Ein 18-jähriger Asylbewerber aus Somalia wurde am vergangenen Samstagabend gegen 22.25 Uhr in Moosburg (Landkreis Freising) Opfer einer Messer-Attacke und bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt (siehe auch Bericht im Bayernteil). Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, war der 18-Jährige in Rosenheim untergebracht; ob in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber oder einer Wohnung, das war gestern auf Anfrage weder bei der Polizei, noch bei der Ausländerbehörde der Stadt Rosenheim zu klären. Auch nähere Informationen zum Opfer, die über das Alter und die Herkunft des Mannes hinausgehen, fehlen offenbar weiterhin.
Die Bürgerstiftung Rosenheim, die sich um Asylbewerber kümmert, erfuhr gestern von dem Vorfall in Moosburg erst durch den Anruf der OVB-Heimatzeitungen. Informationen zum Wohnort des Mannes hat sie nicht.
Laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord wird der Afrikaner nach wie vor intensivmedizinisch betreut und ist noch nicht außer Lebensgefahr. Auch vom Täter fehlt jede Spur. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding hat zur Aufklärung der Tat eine siebenköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.dpa/bhu