MillionenInvestition

Landkreis erweitert Inntalschule

von Redaktion

Der Landkreis Rosenheim erweitert das Sonderpädagogische Förderzentrum in der Inntalschule Brannenburg. 3,4 Millionen Euro kostet die Maßnahme, die nach vorheriger Billigung durch den Ausschuss für Schulen und Sport vom Kreisausschuss bei zwei Gegenstimmen abgesegnet wurde.

Rosenheim/Brannenburg – Bei dem Projekt handelt es sich um einen 36 Meter langen und elf Meter breiten Erweiterungsbau, der in Holzbauweise errichtet wird. Mit den Arbeiten soll Ende Juni begonnen werden, bereits zum Schuljahresbeginn 2019/20 soll der Neubau bezugsfertig sein. Der Landkreis geht von einer Erhöhung der Nutzfläche um 620 Quadratmeter aus und rechnet mit einer staatlichen Förderung in Höhe von rund 900000 Euro.

Landrat Wolfgang Berthaler (CSU) wies darauf hin, dass das Raumprogramm mit der Regierung von Oberbayern und der Gemeinde abgestimmt sei. Schulleiterin Dagmar Schuster zeigte sich mit der Planung „hochzufrieden“, wenngleich sie sich für den Ganztagsbereich noch etwas mehr Platz gewünscht hätte. Der Landrat hatte zuvor bereits betont, der Landkreis sei beim Umfang des Bauwerks an Vorgaben der Gemeinde gebunden gewesen. Das Raumprogramm in der geplanten Form entspreche aber auf jeden Fall den Vorgaben der Regierung.

Wenn die Schule in Brannenburg, die aus allen Nähten platzt, erweitert sei, seien die vier Förderschulen des Landkreises in Bad Aibling, Prien, Wasserburg und Brannenburg für die Zukunft „gut aufgestellt“, so Berthaler.

Christian Stadler (Bündnis 90/Die Grünen) zeigte sich erfreut, dass der Erweiterungskomplex ein Holzbau ist. Für die vorgesehene Dachneigung hatte er weniger Verständnis. „Das ist verlorener Raum.“ Deshalb stimmte er, ebenso wie Sepp Lausch (Bayernpartei), der Planung nicht zu. CSU-Fraktionssprecher Felix Schwaller sprach von einer „gelungenen Architektur“ und begrüßte die Investition. „Es ist richtig, dass der Landkreis somit den Stellenwert von Förderschülern auch politisch hervorhebt.“

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