Ein Überraschungsbesuch führte den frischgebackenen Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder gestern auf die Kampenwand und die Frauen- insel am Chiemsee. Kurz entschlossen fuhr der Regierungschef mit der Gondel auf den Berg und kehrte in der Sonnenalm ein. Eine Verbindung zu Aschau und der Kampenwandbahn knüpfte der gebürtige Franke schon in der Kindheit. Als kleiner Bub im Alter von fünf Jahren hat er mit seinen Eltern eine Woche Urlaub im ehemaligen Gasthof Weißbräu bei Familie Huber verbracht. Zum Erinnerungsfoto stellte sich der Ministerpräsident mit den Seilbahn-Mitarbeitern Günther Weiß, Bastian Andrelang, Betriebsleiter Thomas Lachner, Sam Pitter und Dietmar Mayr (von links) zusammen. „Ein Abstecher auf die Fraueninsel lohnt sich immer“, sagte Söder dann, als er bei seinem zweiten Ausflugsziel eintraf, dem ob des hohen Besuchs etwas verblüfften Gemeindeoberhaupt Georg Huber. Für ein Erinnerungsfoto ließ sich der Regierungschef auch auf der Insel nicht zweimal bitten. Spontan ging er auf Kellner Hannes vom Klosterwirt und Bauhofarbeiter Sebastian Millkreiter (von links) sowie Florian Pertl (rechts) zu, der die Fähre der Gemeinde Chiemsee zwischen der Insel und Gstadt steuert (rechts). Auch der Bürgermeister, der den prominenten Gast begrüßt hatte (rechts neben Söder), durfte auf dem Foto nicht fehlen. Nach seinem Kurzbesuch nahm Söder das Linienschiff zurück aufs Festland.tt/Fotos: re