Kiemenentzündung führt zum Fischsterben

von Redaktion

Bruckmühl – Es war ein Schock für den Kreisfischereiverein Bad Aibling. Im März verendeten rund 1000 Kilogramm Forellen im Mangfallkanal im Bereich des Brucker Wehrs (wir berichteten). Der Schaden für den Kreisfischereiverein, der die Fische erst kurz zuvor eingesetzt hatte, beläuft sich auf über 10000 Euro. Nun liegen erste Ergebnisse der Untersuchungen des Tiergesundheitsdiensts vor, die Ursache des Fischsterbens ist weiterhin nicht vollständig geklärt.

Sicher ist nur, dass die toten Tiere an einer bakteriellen Entzündung der Kiemen litten. Die Erreger waren wohl von außerhalb in das Gewässer gelangt. In untersuchten Wasserproben ließ sich jedoch kein Auslöser nachweisen. Die Fischer hatten zunächst vermutet, dass Gülle in den Feldkirchener Bach und von dort aus in den Mangfallkanal gelangt sein könnte. Gegen solche Spekulationen verwahrt sich der Geschäftsführer des Bauernverbands im Landkreis Rosenheim, Josef Steingraber: „Das tun wir nicht“, sagte er unserer Zeitung.

Auch das Landratsamt Rosenheim kennt die genaue Ursache für das Fischsterben nicht. „Dass es Gülle war, kann ich weder bestätigen noch dementieren“, so Pressesprecherin Ina Krug. sib

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